Samstag, 30.08.2014

'cause man i'm lazy 2.0

:-)

.. heute einmal ein ganz unspektakulär und ehrlicher Gruß, aus unserer "rettenden" Insel vor dem Regen, gehen witzigerweise als Erstes einmal an meine Reisepartnerin am anderen Ende vom Ehebett .. Hallo Malin, schön, dass es dich gibt!

Und "das Beste" kommt bekanntlich (nochmal) zum Schluss, ich muss es nochmal sagen: Dino, ich kann es kaum noch abwarten, ich freu mich rieeeesig auf dich! :-)

Samstag, 30.08.2014

Wien Calling

Topfenstrudel und Kakao - LIEBE Wiener Riesenrad Wiener witzige

Natürlich, ist ja absolut klar, wenn wir den unlogischsten Abstecher schlecht hin starten und nochmal von Bozen nach Wien fahren, dann muss es da natürlich auch zwei Tage durchgehend in Strömen regnen - ohje.

So oder so Ähnlich dachten wir uns das, als wir heute Morgen aufstanden. Nach ausgiebigem Duschen, Frühstücken und auf dem Bett Herumgeliege rappelten wir uns dann aber doch auf, stülpten uns unsere Ganzkörperregencapes (die, die aussehen wie Frischhaltefolie) über und stiefelten los.

Mit der U-Bahn fuhren wir zum Wiener Prater, liefen und schauten uns ein wenig um, bestaunten das süße, alte Riesenrad, aßen Topfenstrudel und liefen noch ein wenig, bis es zu stark zu Regnen begann und wir uns wieder ins Hostel machten.

Donnerstag, 28.08.2014

Grüße aus luftigen Höhen..

Schmidt'sche Herzken

.. gehen heute nochmal raus an die Lieblingsfamilie, nämlich zu den Schmidti's und Oma nach Haus :-) euch hätte bei dem Panorama sicher genau so der Atem gestockt wie mir. Nur noch wenige Tage, auch wenn's ein wahnsinnig genialer Trip ist, ich freu mich auf euch!

Donnerstag, 28.08.2014

Flairliebt 2.0 - Von Gaumenschmäußen und Entspannung pur

BozenCard+ .. läuft loving it Dolomiten Ausblick genießen, abhängen :-) Ritten Ritten Spaziergang Seilbahn Ausblick Seilbahn Ausblick Seilbahn Ausblick Schloss Schloss Runkelstein Rittner Seilbahn Schloss Ausblick Ausblick Schloss Runkelstein Eingang Schloss Runkelstein Schloss Runkelstein erster Ausblick beim Spazierengehen Bio Säfte Bio Frühstück

Der nächste Morgen startete erstmal mit einem absoluten Geschmackstraum an Frühstück in unserem neu liebgewonnenen "BioBistro" - heiße Schokolade, selbstgebackenes Brot, Erdbeer-Rhabarbermarmelade, hmmmm.

Danach fühlten wir uns schon äußerst gestärkt, setzten aber zum Antrieb unserer Kraft noch einen obendrauf und bestellten zwei ziemlich verrückte, ziemlich schmackhafte Säfte. Für Malin gab es einen Apfel-Karotte-Sellerie und für mich einen Apfel-Karotten-Rote Beete-Zitronen Saft. Bozen Sightseeing? Kann losgehen!

Übrigens: der nette Villabesitzer hat uns doch tatsächlich zwei "BozenCard+" in die Hände gedrückt, mit der wir alle Seilbahnen, Museen und Co umsonst nutzen, sowie Fahrräder kostenfrei ausleihen können - der "sparsame" Backpacker in uns sagt: jippie! und vielen Dank :-)

Zu allererst machten wir uns auf nach Castel Roncolo, oder auch zu Deutsch "Schloss Runkelstein".
Eine wirklich schön gelegene Festung, mitten zwischen den (Wein)Bergen im Tal auf einem kleinen Hügel. Hier gingen wir König Artus und seiner Legende auf die Spur, zur Zeit ist dort nämlich eine sehr interessante Ausstellung rund um dieses Thema. Ebenso schauten wir uns die Foto- und Bildausstellung verschiedener Künstler an und trugen uns ins Gästebuch ein.

Danach machten wir erstmal eine kleine Pause auf einer schattigen Schlossbank und verputzten eine Schachtel Toblerone.

In der Villa angekommen ging es gleich lecker weiter: frische Ananas und Melone für uns, also noch einmal ein kleines Päuschen!

Bestens gestärkt liefen wir super vorfreudig zur Rittner Seilbahn, am anderen Ende von Bozen. Ehe wir es uns versahen saßen wir auch schon drin und fuhren insgesamt 950 Höhenmeter weiter nach oben, ins unfassbar schön gelegene Ritten (Renon).

Von hier aus hatten wir von Weitem einen perfekten Blick auf die Dolomiten und die Rotwand, generell hatte es uns Wettertechnisch bestens erwischt, Kaiserwetter, Sonnenschein und erfrischende Lüftchen, sodass wir einen atemberaubenden Blick über ganz Bozen und das Gebirge hatten.

Die Ruhe dort oben faszinierte mich wirklich, nicht einen Mucks hörte man, es schien als würde die Zeit stehen, bzw. die Uhren hier noch anders ticken - ein extrem entspannendes, schönes Gefühl :-) ein bisschen wie Auftanken, eben zeitlos, sorgenlos sein - absolut tiefenentspannt.
Als würde man hoch oben auf dem Berg irgendwie über allem "Schweben" und einfach gut drauf sein - genial!

Mittwoch, 27.08.2014

Flairliebt

Humus und lecker Salat Dinnertime im BioBistro :-) Obstmarkt Erster Blick aus dem Bahnhof Villa Eingang die Villa Bergpanorama im Sonnenschein

Am nächsten Morgen wachten wir auf und waren zuerst einmal froh, in der Nacht nicht von ekligen Krabbelviechern "besucht" worden zu sein.

Zack zack, schnell raus aus diesem Ekelzelt, noch schnell ein Schokocroissant im Minimarkt geschnappt und nichts wie weg, ab zum Hauptbahnhof und in den Zug, der uns nach Bozen bringen sollte.

Schon die Zugfahrt nach Bozen war eine kleine Attraktion, denn wir fuhren vorbei an Trento, mitten durch hohes Gebirge und tolle Berglandschaften, untermalt von besten Kaiserwetter - man könnte sagen, Bozen empfing uns gern und mit viel Sonne!

An dieser Stelle muss ich mal kurz anmerken, dass ich es unmöglich finde, wie sich eine Mehrheit der uns begegneten Altengeneration Italiens bis jetzt benommen hat.
Da steht man in einem rappelvollen Linienbus, 20kg Rücksäcke aufgeschnallt und versucht schon, sich so "platzsparend" wie möglich zu stellen, da wird man noch von Oma's angefaucht und "beflucht", nur, weil sie mal den Arm heben müssen, um durch den Gang gehen zu können.
Entschuldigung, ich bin ja wirklich ein höflicher Mensch, aber ich habe noch nicht gelernt, mich in Luft aufzulösen. Oh man..

Genug jedoch der Brummelei: ich war definitiv sehr vorfreudig auf Bozen, denn alle meine Lieben erzählten mir vor meiner Reise immer wieder, wie toll Bozen wäre, wie schön, wie geschmackvoll, urig und toll gelegen.

ZU RECHT! Ich habe definitiv noch nie so schnell mein Herz an eine Stadt verloren, wie es hier passiert ist. Überhaupt habe ich selten eine schönere Stadt gesehen, bzw. die mich persönlich so anspricht.
Überall kleine Gassen, gesäumt von Geschäften, einen täglich "geöffneten" Obstmarkt in der Stadtmitte, zahlreiche tolle Cafés, Konditoreien, Eisdielen, Restaurants und Bars, sehr geschmackvolle Menschen und ein TRAUMHAFTES Panorama. An jeder Ecke begrünt mit schönsten Blumen und Bäumen, egal wohin man schaut sieht man auf ein atemberaubendes Bergpanorama und Seilbahnen.

Von unserer Unterkunft darf ich erst gar nicht anfangen zu Schwärmen: eine alte Villa, ganz versteckt hinter großen Bäumen und durch eine lange Einfahrt. Das Haus gleicht einer Wundertüte: von außen klein und schnuckelig, innen riesengroß, hohe Decken, schönste Stuckverzierungen, Parkett, alte Öfen und eine elegante, schmiedeeiserne Schnörkeltreppe.

Der Garten ist verwildert, die Sitzgelegenheiten unter alten Bäumen oder neben großen Hortensienbüschen laden zum relaxen ein - und dann steht diese Villa auch noch nahe Castel Roncolo (Schloss Runkelstein) und am Fuß der Berge - hier lässt sich's Leben.

Nach der langen Zugfahrt und dem eher unkomfortabel Aufenthalt in Venedig starteten wir erstmal eine kleine "Beautysession" - ausgiebig Duschen und sich mal wieder richtig in die Reihe arbeiten - tat das gut!

Anschließend schlenderten wir gegen frühen Abend noch einmal nach Bozen herein, quasi ein erster kleiner Orientierungslauf.
Wir schauten uns die Leckereien auf dem Markt an: von Bergkäse über Bergsalami bis hin zu Bio-Obst oder leckeren Backwaren - alles, was u.A. auch ein hungriger Backpackermagen begehrt.

Nach längerem Ausschau halten entdeckten wir "Humus - Das Biobistro". Dort aßen wir dann auch Selbiges, sprich Humus, mit einem leckeren grünen Salat und selbstgebackenem Biobrot. Der Geschmack des Gemüses war der beste Beweis für "Bio", ich habe selten geschmacksintensivere Tomaten gegessen: ein Genuss!

So verweilten wir noch ein paar Stündchen dort sitzend, genossen das Flair der Stadt, schauten Leute und holten uns natürlich zum krönenden Abschluss des Tages noch ein leckeres Eis.

Dienstag, 26.08.2014

Ein verregnetes Herzchen..

Nachbarschaftsgrüßchen

.. aber auf jeden Fall ein "Gute Laune Gruß", geht an meine allerliebste Lieblingsnachbarin Alex in die Hardtstraße, oder wo du dich eben sonst gerade herumtreibst.
Seid ich denken kann warst du da, hast mit mir im Garten getobt und gespielt, trotz des Altersunterschieds sind wir irgendwie "zusammen" aufgewachsen und heute sitzen wir, wie letztens, mit 'nem Sekt bis in die Nacht auf der Veranda (unbedingter Wiederholungsbedarf).
Schön, dass du schon so lang "da" bist :-)

Dienstag, 26.08.2014

Happy day

ganz schön enge Gasse Päuschen Ausblick genießen :-) Brücke über den großen Kanal Häuschen Gondelanleger Kirchenkuppeln Kirche süßes Häuschen Vespatasche, JUCHU Maske Geflügelter Löwe Bootsanlege Herr der Diebe getroffen .. :-) Kanalblick typische venezianische Süßspeise schönes Häuschen Kirche Häuser am Wasser Brückenblick süßes Brückchen Kanal Venedig Start

Wie zu erwarten waren wir am nächsten Morgen todsterbensmüde. Wir haben uns eher zum Bahnhof geschleppt, als das wir wirklich gelaufen wären. Im Zug fielen uns dann immer wieder die Augen zu und wir hingen in den Sitzen, unfreiwilliges Hangover pur.

In Venedig angekommen erlebten wir erst einmal eine witzige Busfahrt. Malin und ich dachten, der Campingplatz wäre viel Zentrumsnäher, doch da belehrten uns die beiden Opi's neben uns eines Besseren und erklärten uns (sogar auf Deutsch), dass das min. noch 20min dauern würde und an welcher Haltestelle wir genau Aussteigen sollten.
Zwei "süße" Opi's, irgendwie so typisch italienisch, wie zwei, die Werbung für einen Espresso machen könnten, während sie auf einer Parkbank sitzen und Karten spielen.

Am Campingplatz dann erstmal der Schock: unser " festes Zelt" war nichts weiter als eine Holzerhöhung, darauf zwei Betten und eine Art Pavillon drum herumgespannt. Feuchte pur. Der restliche Platz war nicht einladender: lieblos möbiliert, dreckig, es wirkte als wäre man im Wald ausgesetzt worden, mit nichts außer einem Bett und ner Rolle Klopapier (die auf unserem Bett lag). Ohje! Zum Glück lag hier nur eine Nacht vor uns.

Nichtsdestotrotz, der Schmuddelcampingplatz und der beginnende Regen vermiesten uns die Laune keineswegs.
Witzigerweise war ich wirklich sehr aufgeregt, denn ich wusste gar nicht, was mich in Venedig so erwarten würde und außerdem wollte ich schon seit Jahren gern einmal in diese Stadt, quasi ging somit ein kleines Träumchen in Erfüllung.

Am Anfang der Altstadt angekommen schlenderten wir einfach einmal wild drauflos, die Karte völlig ignorierend (obwohl meine liebe Thalia mir die extra empfohlen hatte, als "lost in Venice"-Vermeidung).

Wir waren absolut eingenommen von der einzigartigen Atmosphäre mit den Reihen an alten Häusern, den Kanälen, den zahlreichen Booten vor den "Haustüren" direkt am Wasser und den süßen Brücken, manchmal mitten zwischen engen Gässchen, in denen gerade einmal so eine Person durchlaufen konnte.

Und wie wir da so schlenderten bemerkten wir überrascht, dass Venedig sich tatsächlich als "Shoppingzone" schlechthin entpuppte. Kein einziges Haus ohne Geschäft, von Restaurant über Füllfederhändler, Juwelier, Maskenladen, Retroläden bis hin zu feinster Mode - alles ist dort vertreten.

Ich habe mir auch erstmal eine neue Vespatasche gegönnt, ein Träumchen. Ich kann einen solchen Laden einfach nicht betreten, ohne etwas zu kaufen.. ich bin schon ein kleiner Vespa-Suchti, hihi..

Danach fing es leider richtig zu Regnen an - kein Problem, wir machten uns auf zum Hardrockcafé und schlürften einen Schokomilchshake, bis es wieder etwas freundlicher draußen aussah.

Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle begegneten wir einem netten Mann, der uns dabei helfen wollte ein Bild von Malin und mir auf der Brücke über dem großen Kanal zu machen, doch er hatte wohl scheinbar noch nichts von der "Falschrumkamera" sowie der Bedienung eines iPhones gehört, somit knipste er sich auf den ersten 5 Fotos erst einmal selbst - als wir das später sahen mussten wir herzlich lachen.

Sogar uns wunderte es, dass wir nach einer kurzen Planlosigkeit dann doch ganz fix heraus aus Venedig und zur Bushaltestelle fanden, ohne einen Blick auf die Karte zu werfen (wir werden doch noch zu Sightseeing-Pro's).

Montag, 25.08.2014

Sommer, Sonne .. Herzchengruß

Lenskiherzken

.. der heutige Herzchengruß mit einer Extraportion Sonnenschein geht raus an dich, meine liebe Lenski. Danke für die coolen Jahre mit dir, voller ehemaliger DeutschLK-Plauschereien, GeschiLK-Albereien, "WickiWickiWiek", Grillabenden mit vieeeel zu viel Essen, dem diesjährigen Roth-Absturz und einfach ganz vielen coolen und lustigen Momenten mit dir.
Schön, dass es dich gibt :-)

Montag, 25.08.2014

Sommer, Sonne .. Cocktails

Ravensburger Eis essen Lieblingsreisefreundin :-) Abends in Rimini's Straßen herumdrücken Happy Hour 2.0 - sehr happy Abendessen Abendessen Strandspaziergang Rimini Interrail 2014 :-) Eis darf nicht fehlen

Nach einer ziemlich lauten, aber dennoch entspannenden Nacht standen wir am nächsten Morgen früh auf, wir wollten ja den Tag schön am Strand genießen und machten uns auf zum Frühstück.

Beim Frühstück stellten wir dann fest, dass es sich bei der rumänischen Reisegruppe um gefühlte 739291 sehr junger Mädels und älterer Kerle handelte, die das Frühstücks"buffet" belagerten (an dieser Stelle merke ich kurz an: es gab genau ZWEI Toaster für ca. 150 hungrige Jugendliche, hoppala).

Volli und Norman frühstückten zur selben Zeit wie wir, somit konnten wir noch ein wenig plauschen und verabschiedeten uns dann.

Danach machten wir uns auf zum Strand, am Eingang stand ein Schild, dass dieser u.A. für Gäste des Sunflower Hostels vorgesehen war.
Daraus schlossen wir, dass wir die Liegen dort auch Nutzen durften und sicherten uns zwei tolle Liegen in erster Meerreihe.

So sonnten wir den ganzen Tag, bewegten uns nur einmal zum
"Wenden" oder Eis essen - nach dem ganzen Rucksackgeschleppe und der Action der letzten 27 Tage zieeemlich entspannend!
Wir sonnten und sonnten.. bis irgendwann ein mehr als unfreundlicher Strandwart kam und uns der Liegen verwies, weil man diese doch für 25€ am Tag mieten musste. Unserer Laune tat das keinen Abbruch, eher lächelten wir noch triumphierend, denn wir hatten es schließlich geschafft von 11-16 Uhr unentdeckt auf den Liegen zu Sonnen. Top Sache!

Nach einer weiteren Stunde Sonnen im Sand machten wir uns dann auf zum Hostel, den Rucksack neu packen und uns frisch machen. Dann stiefelten wir auch schon wieder rüber ins 110% schönere Zwillingshostel, aßen einen leckeren griechischen Salat mit Tzaziki sowie Pommes und waren danach wieder "pünktlich" bereit, um die Happy Hour zu stürmen. Diesmal 3 Sex on the beach für jeden, der Barmann war sehr großzügig.

Unabhängig voneinander versuchten der "Koch" des Hostels und der Barmann (beide als Saisonarbeiter dort und eigentlich zwei Jungs mit abgeschlossenem Sprachenstudium aus Miami bzw. Brasilien) uns zum Pubcrawl zu überreden.
Dazu hatten wir aber eher weniger Lust, weil sich an diesem Abend kaum eine Menschenseele im Hostel herumtrieb und wir auch eher auf nen entspannten Mädelsabend aus waren.

Denn, meine Lieben, wir mussten ja noch dringend meinen Studienplatz, mein Ende der Probezeit und Malin's Start in Düsseldorf anstoßen.

Wir "flüchteten" dann einmal kurz zur Eisdiele in unserer Straße, um noch ein wenig Kinderbueno oder Bountyeis zu mampfen.
Währenddessen stellte ich fest: ohne Wertung, Rimini ist eine echte Russenhochburg. Sogar Straßen- und Barschilder stehen hier teilweise NUR auf Russisch übersetzt, nicht einmal auf Englisch. Sehr amüsant, diese Beliebtheit war bei mir noch nicht angekommen.

Zurück am "cooleren" Hostel, lernten wir noch 3-6 (die Zahl der Anwesenden variierte immer mal wieder) Jungs aus Ravensburg kennen.
Anstatt sich einfach mit Namen vorzustellen, machten wir daraus ein Ratespiel, was uns ordentlich Spaß bereitete. Fazit: auf die drei Jungennamen kamen Malin und ich schneller, Punkt für uns!

Wir durften dann noch einen "Ficken-Aufkleber" (der vom Schnaps) ziehen und waren somit in die Gruppe von Miststücken, Spannern, Mauerblümchen und Pussys eingereiht (so stand das da nun mal..).

Irgendwann nach einer Weile ziemlich chaotischer Unterhaltungen machten wir uns dann nach Haus ins Hostel. Ich erinnere nochmal kurz daran, dass wir um 05:30h Aufstehen mussten.
Geschlafen haben wir nicht viel, weil diese Blödmanner von Rumänen wie unterbelichtete Höhlenmenschen bis um 3h auf dem Flur herumlärmten, nach 2 Stunden des Wachliegens hätte ich sie dafür am Liebsten in der Luft zerfetzt, schließlich wollten wir fit sein für einen schönen Tag in Venedig!

Sonntag, 24.08.2014

Sunshine, Sunshine Reggae

Läuft! :-) Spiegelselfiespaß Happy Hour Hostel Hostel Hostel Ankunfts-Pizza

Rimini - alle sind besoffen, laufen mit Cocktaileimern halbnackt am Strand entlang und feiern den ganzen Tag. So oder so ähnlich habe ich mir diesen Ort vorgestellt (Mallorca-artige Verhältnisse quasi).

Wir kamen am Hostel an und wurden schon an der Treppe von einem kleinen, pummeligen Kerl begrüßt, bumsgranatenvoll und breit stand er auf der Veranda und schrie uns "Hey sexy bitcheeeees" entgegen.
Kaum waren wir drinnen angekommen, stürzten uns schon zwei Männer hinterher, die sich zwar sehr höflich vorstellten, aber irgendwie ziemlich aufdringlich waren und erzählten, dass sie Teil einer rumänischen Reisegruppe seien.

Es stellte sich übrigens währenddessen heraus, dass der betrunkene Pummel der Animateur dieses Hostels ist. Eins hatte sein Pegel aber für sich: er drückte uns erstmal zwei Wasserflaschen von der Bar für lau in die Hand und zwinkerte leicht (hab mich an dieser Stelle gefragt, wer von uns Dreien die wohl besser mal getrunken hätte..)

Das Zimmer hier ist top. Sauber, ein schönes großes Bett, Bad im Zimmer. Feine Sache. Wir machten uns ein wenig frisch und starteten einen ersten Orientierungslauf.
Auf dem Weg liefen wir an der "Extasy Bar" vorbei, in der wir uns erstmal eine leckere Pizza gönnten, denn wir waren wirklich sehr hungrig.

Weiter ging's zum Strand! Ganz toller pudriger Sand, das Meer ist jedoch echt schmuddelig. Ich habe mich aber gleich gefragt: wo sind hier die ganzen Feierbiester?
Überall nur Familien- und Rentnergrüppchen, vereinzelt mal junge Leute. Sehr eigenartig.

Wir liefen erstmal ein bisschen am Wasser entlang und kamen aber nicht weit, da wir gleich zu Anfang einer Gruppe tanzender Menschen "in die Arme" liefen.
Diese wurden von zwei Animateuren dazu angefeuert, Nossa oder Ähnliches zu tanzen. Witzig daran: irgendwie tanzten nur Mami's 45 + oder Omi's wie wilde Hühner über den Sand.
NOCH witziger und absolut Lachmuskelstrapazierend: eine Oma im Alter von ca. 65 im knappen Bikini tanzte ekstatisch in der Menge herum, Hüftschwung rechts, links, Popowackeln à la Karneval in Rio, Brustschütteln - Problem daran: sie schüttelte diese nicht nur, sie fielen sogar ab und an fast mal aus dem Bikini. Dazu kam noch, dass sich eine Menschentraube um sie gescharrt hatte, um sich über sie zu amüsieren und sie zu filmen. Sie selbst bemerkte dies gar nicht, aber ihrer Tochter und Enkelin war das sichtlich peinlich.
Wir haben natürlich auch gefilmt und uns köstlichst amüsiert!

Nach einer Weile liefen wir zurück Richtung Hostel und beschlossen, mal ins Partnerhostel ein paar Häuser weiter zu laufen, denn da sollte das WLAN angeblich funktionieren (in unserem Hostel waren zu viele Leute eingeloggt).
Leute, schreibt's auf eure Liste: im Sunflower Hostel muss man gewesen sein! Absolut genialer Laden.

Die Einrichtung eine Mischung aus dunklen Holzmöbeln, indirektem Licht, gemütlichen Sitzinseln und Hängematten, Muscheldeko, sonnengelben Wänden, Woodstock- und Jimi Hendrix Postern, eine große Bar. Gespielt wurden nur Oldies, Rock oder Blues - einfach ein geniales Flair.

Praktischerweise kamen wir pünktlich zum Beginn der Happy Hour und so gönnten wir uns erstmal 3 Sex on the beach und genossen die Atmosphäre.
Dabei stellten wir fest, dass wir unfreiwillig stark auffielen, einfach weil in diesem Hostel ein absoluter Männerüberschuss herrschte. Ups!

Nachdem wir unsere Cocktails leer geschlürft hatten, zockten Malin und ich eine Runde Billard.
An dieses Spiel schloss sich ein Weiteres an, diesmal ein Doppel, zu dem wir von zwei Jungs aus Deutschland "herausgefordert" worden waren.

Volli und Norman (ja, ihr habt richtig gelesen), ein aufgewecktes Duo aus Braunschweig bzw. Berlin. Volli, wir entschuldigen uns jetzt schon mal, falls wir deinen Namen nicht richtig verstanden haben, aber es war so laut an dem Abend und Malin sowie ich haben beide Volli verstanden.

Aus diesem Spiel entwickelten sich insgesamt noch zwei weitere Spiele, wir mussten ja einen Gewinner ausmachen.
Wir vier verstanden uns super und hatten wirklich eine Menge zu Lachen, somit verzogen wir uns irgendwann nach draußen auf die Terrasse, um noch ein paar Runden zu Kickern.

Wirklich ein superwitziger Abend! An dieser Stelle nochmal: Volli und Norman, schön, dass ihr uns auf unserer Reise begegnet seid :-) viel Spaß noch in Mailand und Co!

An diesem Abend ist übrigens mein toller neuer Muschelring geklaut worden. Ich hatte ihn während des Billards kurz auf die Fensterbank gelegt, umgedreht und zack war er schon gemopst. Wer auch immer ihn mitgenommen hat: ich hoffe er zerbricht dir oder du schneidest dich daran, ich hasse Klauen, so ein Mist!

Samstag, 23.08.2014

Wie Pete Philly schon sang: 'cause man, i'm lazy

Sonne und Pool Sonne und Palmen

Nachdem wir an den beiden Vortagen alles abgeklappert hatten, was wir uns ansehen wollten und auch irgendwie ein wenig enttäuscht waren, erklärten Malin und ich den letzten Romtag zum absoluten "lazy day", sprich: Sonne tanken, faulenzend auf der Liege herummummeln, zwischen durch mal in den Pool springen (..ja, unser Campingplatz hat einen großen Pool, total genial), Eis essen und Musik hören.

Dieses Szenario haben wir dann auch strickt einen ganzen Tag durchgezogen. War sehr entspannend und irgendwie mal absolut notwendig :-)

Freitag, 22.08.2014

Bruderherz..

Bruderherz :-)

.. im wahrsten Sinne des Wortes. Da wirst du 13 Jahre alt und ich bin zum ersten Mal nicht bei deinem Geburtstag dabei. Sowas Blödes..
Lass dich von Mama,Papa,Oma und Co heute und morgen ordentlich Hochleben, Feiern und Beschenken. Und natürlich wünsche ich dir auch ganz viel Spaß beim Klettern mit deinen Jungs heute!

Ich drück dich ganz fest, mein Bester! :-)

Freitag, 22.08.2014

Die Spinnen, die Römer..

Festmahl :-) Festmahlutensilien Villa Medici Brunnen Villa Medici Ausblick Villa Medici Spanische Treppen Ausblick Villa Medici Platz des Arc de Tito, Ruine 2.0 Platz des Arc de Tito, Ruine Platz der Republik Forum Romanum Circus Maximus - Baustelle Colloseum 2.0 Colloseum

Tag zwei unserer römischen Tour.
Zu aller erst fuhren wir zum Colloseum, ein wirklich sehr eindrucksvolles Bauwerk und überhaupt ein cooles Gefühl, dort vor zu stehen, da man es ja sonst nur aus der - beispielsweise - "Ristorante" Pizzawerbung kannte. Schade daran war nur, dass auch das Colloseum, sowie der Trevibrunnen, fast bis zur Hälfte voller Restaurationsgerüsten stand.

Wir machten ein paar Fotos und schlenderten weiter, am Forum Romanum und dem Park rundum den Arc de Tito vorbei: und wie sollte es anders sein, auch hier sind momentan überall Gerüste.

Auf dem Weg zurück zur Metro liefen wir an der Hauptstraße entlang und hätten den "Circus Maximus" fast übersehen - auch hier rundherum Gerüste, hoher Sichtschutz und zwischen den Ruinen des Circus überall Bauutensilien - Malin und ich waren von diesem Bild echt enttäuscht.

Genau so "enttäuschend" ging es weiter: falls ihr während eures (baldigen) Aufenthalts in Rom vorhattet, euch die spanische Treppe anzusehen - spart es euch. Wirklich. Malin und ich sind aus der Metro ausgestiegen, in die Straße bzw. auf den Platz der Treppe eingebogen und wären fast an ihr vorbeigelaufen, so unscheinbar ist diese.
Postkarten-Fotoshop vom Allerfeinsten!

Das wirklich beeindruckend Schöne an diesem Tag war der Ausblick über ganz Rom und die alte Stadt mit ihren schönen Farben, hoch oben von der Villa Medici aus.
Auch die Parkanlage rundum der Villa ist wunderschön, lädt zum Flanieren und Entspannen auf einer schattigen Parkbank ein. Sehr zu empfehlen! :-) Genau dies taten Malin und ich dann auch, fast zwei Stunden saßen wir so da, mampften Tuc-Kekse, guckten Leute und amüsierten uns über kleine Stürze oder Stolpereien von Leuten, die Segways oder Fahrradkutschen ausgeliehen hatten.

Nachdem Malin und ich uns einmal aufraffen konnten, traten wir am späten Nachmittag den Rückweg an und kamen am frühen Abend zurück am Campingplatz an. Zwischendrin kauften wir noch fix ein paar Sachen ein, von denen wir selbst gar nicht gedacht hätten, dass diese solch ein "Backpackerfestmahl" sein könnten.

Am Zelt angekommen wuschen und schnibbelten wir drauf los - heraus kam ein gemischter, grüner Salat mit Tomaten- und Mozzarellawürfeln an Öl/Balsamico mit Ciabattabrot und Zitronenlimonade.

Überaus lecker und absolut Hungervertreibend! :-)

Fazit: Ich finde es immer noch ziemlich dämlich, dass die Italiener in der, ich nenne es mal, Sommer-Hauptreisezeit wie dem August eigentlich alle wichtigen, sehenswerten Monumente renovieren. Meiner Meinung nach einen passenden Kommentar dazu fanden Malin und ich an einem "Vorsicht, Baustelle"-Schild am Trevibrunnen, darunter hatte, zwischen anderen Beschwerden, jemand mit Edding geschrieben: "Habt ihr hier keinen Winter, indem ihr das machen könnt?!" - Meine Rede..

Donnerstag, 21.08.2014

Ach du heiliges Herzchen..

Kleine-Große Grüße

.. endlich wieder ein Herzgruß - und der geht diesmal raus, an meine "Große-Kleine", an meinen Feierzwerg, meine "KiBiFeWo-Liebe", meine Mummelabendefreundin, die leider immer viel zu weit weg ist. Genau, zu dir, Lara, nach FFM!
Ich hoffe der Lernstress hat nach Monaten mal ein Ende und wir sehen uns endlich bald wieder, ich drück dich! Deine "Kleine-Große" aus dem Vatikan .. :-)

Donnerstag, 21.08.2014

Das "Land" im Land besichtigen

Pantheon Trevi Engelskirche Vatikan Mittagessen Altarbogen Petersdom Bodenverzierung Petersdom Vatikantreppe Ausblick Decke Blattgoldwahnsinn Pompös Türbogen kleinstes, feinstes Bodenmosaik Raum der 12 Papst Skulptur Statue im Innenhof Balkonaussicht Deckenverzierung Statue Brunnen Vatikan Park Bastmatten Cornflakes-Frühstück

 

Die erste Nacht in Rom war zieeemlich erholsam. Die Betten sind sehr gemütlich und wir schlafen wie die Steine hier, himmlisch.

Nachdem wir ausgiebig geduscht und eine Tüte Cornflakes zum Frühstück vernichtet hatten, ging es auch schon ab in die City, zu unserer ersten Sightseeingstation: dem Vatikan.

Ich war äußerst überrascht davon, dass sich solch ein Bauwerk bzw. eher ein "Sammelplatz für sehr bedeutende Monumente" mitten in der Stadt befindet und zwischen den Wohnblocks plötzlich einfach "hinausragt", zumindest wenn man beim Vatikanmuseum beginnt, wie wir es getan haben.

Verpeilterweise sind wir natürlich erstmal zur "falschen" Seite des Vatikans gelaufen. Dort stand aber zum Glück am Fuß der Treppe ein netter, junger Italiener, der für das Touristenbüro arbeitet.
Dieser führte uns dann ganz selbstverständlich, während eines Smalltalks, durch den Block mehrere 100m zum Haupteingang - sehr nett!

Dort buchten wir eine zwar teure geführte Tour durch den Vatikan, aber aus jetziger Sicht sage ich euch: es lohnt sich! Ich bin ja eigentlich kein Fan von solch "strengen Religionen und einem Oberhaupt, dem man quasi hörig sein soll", aber allein schon die Bauwerke sind einfach unbeschreiblich. Irgendwas zwischen atemberaubend und überrumpelnder Wahnsinn.

Am Eingang herrschten erstmal Sicherheitsvorkehrungen wie am Flughafen. Wie gut, dass ich mal kein Pfefferspray in der Tasche hatte, das wäre ja was gewesen..

Bis wir im eigentlichen Vatikan angekommen waren verging vor lauter Durchchecken mal min. eine Stunde, halb so wild, denn unser lustiger Guide Alexandra amüsierte uns prächtig.

Schon nach den ersten 100 Metern durch den Vatikan waren wir halb tot geschwitzt, denn wir mussten ja trotz 30 Grad unsere Schultern, sowie unsere Beine bedenken (sprich lange Hose und Cardigan - Hiiiilfe).

Wie ich bereits oben erwähnt hatte, ist der Vatikan für mich ein Sammelpunkt an Monumenten, die eigentlich für die ganze Welt ausreichen würden, atemberaubend, überall (im wahrsten Sinne des Wortes) steinalte Skulpturen, Malereien, Blattgolde bzw. Verzierungen, Marmor, kleinste, feinste Mosaike - Malin und ich liefen einfach nur Baff hinter unserem Guide her, wahrscheinlich standen unsere Münder permanent offen.

Vor dem Vatikan hatte ich ebenso das Gefühl, dieser wäre gar nicht echt, so oft hat man diesen im Fernsehen schon gesehen, der Vorplatz gefüllt von Tausenden von Menschen.

Vor dem Vatikan, mehr oder weniger versteckt hinter einer dicken Steinsäule, zogen Malin und ich uns erstmal schnell ganz elegant die Hosen herunter und wechselten in unsere kurzen Shorts - ein tolles Gefühl und natürlich noch 10 Mal witziger, weil wir uns dabei kringelig lachten, bei der Vorstellung, jemand könnte uns dabei ertappen.

Wieder "luftiger" bekleidet, schauten wir uns noch den Petersdom mit seinem sehr prunkvollen Altar, den imposanten Glasfenstern und den Glas-Sarkophagen an.

Danach brauchten wir erstmal etwas zwischen die Zähne und mampften auf dem Weg zur Engelskirche (Sant Angelo) einen leckeren vegetarischen Burger.

Frisch gestärkt ging es weiter, kurz zur Engelskirche und dann gleich weiter zum Pantheon. Ein sehr erschlagenendes Gefühl, es plötzlich zu sehen, völlig versteckt und unerwartet zwischen superengen Gassen. Von außen sehr beeindruckend, so "enttäuschend" von innen, ich hatte irgendwie Prunkvolleres erwartet (wahrscheinlich war ich aber einfach noch zu geflasht vom Vatikan).

Um so mehr amüsierte uns die Akkordeonspielerin Ende 20 auf dem Platz vor dem Pantheon, denn diese bewegte sich während ihres Musizierens so "erotisch" auf ihrem Stuhl, das man hätte meinen können, sie wäre bei einem Casting für eine Bourlesque-Show.

Aber jetzt, meine Freunde, der SKANDAL DES TAGES: die Spinnen, die Römer - da lassen die einfach das Wasser aus dem Trevi-Brunnen und stellen überall Gerüste auf und renovieren so in der Hauptreisezeit einfach mal den Brunnen - da waren wir echt enttäuscht und haben uns aus "Frust/Lust" erstmal ein dickes, leckeres Eis gegönnt.

Somit fuhren wir dann nach fast 7 Stunden Sightseeing zurück zum Campingplatz, fast 45 min Busfahrt und fragten uns währenddessen überrascht, ob wir tatsächlich schon wieder so viel gelaufen waren? Stramme Beine Calling!

Den Abend ließen wir ganz entspannt mit Weintrauben, Chips, Schokolade und kühlen Getränken am Pool ausklingen, Musik hören, Leute gucken, unterhalten, schwimmen, relaxen - das war top!

Mittwoch, 20.08.2014

Take it easy

Sonnetanken am Pool Pool. Sonne, 30 Grad, juchu schöner Balkon auf dem Campingplatz Wegbegleiter:-)

Der nächste Morgen startete auch mit einem frühen Weckerklingeln. 05:30h, frühstücken, Rucksack satteln und auf geht es zum Bahnhof.

Nach dreistündiger Zugfahrt und einer etwas langatmigen Busfahrt kamen wir dann am Campingplatz in Rom an. Hier haben wir ein festes Zelt gemietet. Es ist wirklich schön hier: Restaurant, Bar, Pool, Supermarkt, Shuttlebusse überall hin, tolle Duschhäuser - ganz schön luxuriös für einen Campingplatz.

Da in Rom momentan affenartige Temperaturen herrschen, machten wir uns einen entspannten "Anreisetag" mit Weintrauben und Tomate-Mozzarella-Ciabatta am Pool, sonnten uns ausgiebig und erkundeten das Gelände.

Morgen geht es los zur ersten Sightseeingtour, zum Vatikan. Ich freue mich riesig und bin schon ganz gespannt!

Dienstag, 19.08.2014

Schlechtwetter? Wir haben trotzdem gute Laune!

Frischhaltefolie Fruchtbecher 2.0 Ahoi, wir wagen uns raus

07:30h, der Wecker klingelt. Ganz vorbildliche Touristen wollen wir sein und schon morgens früh unsere Sightseeingtour 2.0 nach Peschiera an den Gardasee beginnen.
Das hat sich die Stadt wohl anders vorgestellt. Es regnet in Strömen, der Himmel ist dunkel, so richtiges "igittbähpfui"-Wetter.

Halb so wild. Wir waren sowieso irgendwie total geschlaucht, somit duschten wir ganz in Ruhe, mampften ganz viel Toast, Marmelade, Milch und Joghurt und mummelten auf dem Bett herum.

Um 16h machten wir uns dann aber doch nochmal auf, die Sehnsucht nach einem so tollen Früchtebecher wie am Vortag war einfach zu groß.
Wir knäulten uns also in Regencapes, die uns aussahen ließen, als hätten wir uns von oben bis unten in Frischhaltefolie eingewickelt - ein sehr amüsantes Bild - und stiefelten los.

So schlenderten wir dann durch die verregneten Gassen Verona's, setzten uns geschützt von alten Vordächern auf alte Steintreppen und "guckten Leute", aßen Fruchtbecher und Eis.

Lieber Gardasee, scheinbar soll ich einfach nochmal hier hin zurückkommen und dich besuchen. ;-)

Montag, 18.08.2014

Herzensgrüße..

Selina

.. versende ich aus Verona, diesmal ohne Pappherz, sondern aus einem großen, schmiedeeisernen Herzen - und zwar an eine, für mich, ganz besondere Freundin: Selina, ich drück dich! Solche Freundinnen wie du sind selten, danke für so viele Jahre voller Lachflashs, feuchtfröhlichen Feiern, eskalierenden und uns null peinlichen Tanzeinlagen, "Smekt"-Abenden, Spaziergängen und nicht zu vergessen einer unvergesslich witzigen, gemeinsamen Oberstufenzeit mit viel zu viel Fressorgien und Unfug!

PS: Schöne erste Tage in eurem eigenen zu Haus wünsch ich euch, ich freu mich, euch bald zu besuchen. Und: Koblenz Calling!

Montag, 18.08.2014

Die kleinen Dinge..

Kleines Hofgut Sonnenuntergang Abendhimmel Sunset ..durch alte Schlossmauern Treppensteigen Abendspaziergang

.. sind bekanntlich manchmal die Größten. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, nur noch so viel: dieser Sonnenuntergang war die perfekte Untermalung für die ersten Italientage. Bestes Leben!

Montag, 18.08.2014

Positive mind, positive life :-)

Aussicht genießen Marktplatz Etsch Bestes Leben :-) Yummiyummiyummi Marktplatz schöne Häuschen Marktplatz Wall of Love - Selfie Julia's Balkon altes Mauerwerk Verona's Gässchen

Nach einer kurzen Nacht buchten Malin und ich morgens um halb 7 dann doch mal ein Hostel für unsere Tage am bzw. um den Gardasee - bis dahin stand noch immer in den Sternen, wo es hätte hingehen sollen, zur Not hätten wir aber eben auch mal in Etappen irgendwo draußen geschlafen.
An alle die, die sich jetzt wieder mal unbegründet Sorgen machen: wir haaaaben ein Hostel. In Verona. Ein unendlich gemütliches Zimmer mit schmiedeeisernem Bett, Frühstück, supersauber und zentral.
Dabei wollten wir eigentlich gar nicht nach Verona, sondern nach Peschiera del Garda, eben direkt an den Gardasee, doch da fanden wir keine Hostels.

Zum Glück! Wie ich finde. Verona ist so eine bildschöne Stadt, gesäumt von alten Brücken, unter denen die Etsch entlangfließt, alten historischen Monumenten wie der Arena, dem Teatro Romano oder dem Casa di Giulietta (mit dem berühmten Balkon aus "Romeo und Julia"). Alles was passiert, hat seinen Sinn und Grund - bei Verona ist uns dies sofort klar geworden. Ein toller Reiseumschwung.

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